Institut Beatenberg

www.institutbeatenberg.ch

 

 

Andreas Müller (1950) hat maßgeblich die Theorie des Lernens mit beeinflusst. Er ist nicht nur Theoretiker im pädagogischen Bereich, sondern auch im psychologischen Bereich. Er erreicht damit ein breites Spektrum des Unterrichts. Andreas Müller hat als Autor verschiedene Bücher geschrieben. Er schrieb zum Beispiel „Nachhaltiges Lernen“, „Lernen steckt an“ (2001) und sein neuestes Buch: „Mehr ausbrüten, weniger gackern“ (2008).

Dabei ist er Besitzer und Direktor des Instituts Beatenberg. Das ist ein Institut in der Schweiz, an dem eigenständiges Lernen im Vordergrund steht. Jeder Schüler wird in allen Fächer und in altersunabhängigen Niveaugruppen unterrichtet. Es ist eine der innovativsten Modellschulen. Außerdem ist Andreas Müller Mitbegründer und Präsident des Instituts für LernCoaching und Lernkultur (ILCL) in Zollikerberg/Zürich. 

 

Quelle:  http://wiki.zum.de/Andreas_M%C3%BCller

 

 

Interessante Arbeitspapiere sind  auf der Website veröffentlicht:

 

 http://www.institut-beatenberg.ch/publikationen-und-materialien/dossiers.html

Im Sommer 2003 entdeckte ich das Institut Beatenberg.

Begonnen hatte alles mit einem Buchtipp. Ich las daraufhin „Wenn nicht ich,...?“ von Andreas Müller und war begeistert.

Die schonungslose Kritik am bestehenden Schulsystem, die sinnigen Grafiken, die Zusammenstellungen von Umfragen und Forschungsergebnissen aus aller Welt münden in einem derart detaillierten Lernmanagement, dass ich unbedingt mehr darüber erfahren musste.

Der Lernbegriff von Andreas Müller entsprach dem von Jürgen Reichen, bei beiden steht das Individuum im Zentrum. Wie bei Reichen nahm man im Institut Beatenberg Abschied vom normalen Unterricht und der Fokus lag auf Lernarrangements, die die Kinder stärken.

So reiste ich kurzentschlossen im Juli 2003 nach Beatenberg und fand hoch über dem Thuner See eine der innovativsten Schulen.

Ich beschäftigte mich intensiv mit den auch im Internet veröffentlichten Materialien und begann die Erkenntnisse für meine eigene Arbeit zu nutzen. Ich hatte früher auch mehrere Reformschulen in Deutschland besucht, aber niemals eine solche Lernorganisation vorgefunden. Das Management mit den Lerndesigns, die das Lernen begleiten, sind bisher einmalig. Es ist die Kombination von erhöhter Schülertätigkeit und zugleich abnehmender Buchhaltung des Lehrers/der Lehrerin, die den Reiz ausmacht. Nicht der Lehrer ist für die Leistungsnachweise verantwortlich, sondern jedes Kind kennt die Ziele und geht seinen eigenen Weg. Es führt selbst Buch über erworbene Kompetenzen und zieht daraus den Flow für weiteres Lernen. Der Lehrer wird zum Coach.

 

Sabine Schiller 2004